Industrial IoT · Energy · Automation

GRIDNOW Platform

Die Betriebsebene für steuerbare Energieinfrastruktur.

GRIDNOW macht aus bestehenden Anlagen, Systemen und Datenquellen eine gemeinsame operative Daten- und Kontextbasis — für Entscheidungen, Services, Analysen, AI-Anwendungen und aktives Netzmanagement.

On-Premise & Edge · Air-gapped betreibbar · Offene Schnittstellen · Herstellerübergreifend · Für Brownfield-Infrastruktur

THE BIG PICTURE

Das Fundament für steuerbare Energieinfrastruktur.

Leitwarte und SCADA sichern den laufenden Anlagenbetrieb. GRIDNOW macht die dahinterliegenden Daten über Systemgrenzen hinweg nutzbar: Messwerte, Zustände, Assets, Ereignisse und Systeminformationen werden in einen offenen Anlagenkontext überführt — für Betrieb, Engineering, Management, Service, Anwendungen und Dienstleister.

GRIDNOW Big Picture

Daraus entsteht eine adaptive Betriebsebene: das Fundament für fundierte Entscheidungen, operative Analysen, Remote Services, AI-Anwendungen und aktives Netzmanagement. Infrastruktur wird sichtbar, bewertbar und steuerbar — von der Zustandsanalyse über Handlungsoptionen bis zum kontrollierten Rückfluss in Systeme, Parameter und Prozesse.

INVESTITIONSSCHUTZ

Bestehende Infrastruktur weiter nutzen. Neue Betriebsebene schaffen.

GRIDNOW setzt auf vorhandene Systeme auf: Leitwarte, SCADA, Schutztechnik, PQ-Messung, EMS, BMS, Wechselrichter, Speicher, Zähler, Sensorik und Datenbanken bleiben im Einsatz. Die Plattform verbindet diese Quellen herstellerübergreifend, ordnet sie dem Anlagenkontext zu und macht sie für Betrieb, Engineering, Management und Service nutzbar.

So entsteht zusätzliche Handlungsfähigkeit — ohne bestehende Systeme grundlegend abzulösen und ohne tiefen Eingriff in bewährte Betriebsstrukturen.

EINSATZMODELLE

Eine Betriebsebene — passend zu Ihrer Systemlandschaft.

GRIDNOW kann bestehende Leitwarten und SCADA-Systeme ergänzen, übergeordnet verbinden oder in kleineren Anlagenumgebungen als schlanke Leitwarte dienen. Dort, wo ein vollwertiges Leitsystem zu groß, zu teuer oder organisatorisch nicht sinnvoll ist, stellt GRIDNOW die wesentlichen Betriebsfunktionen bereit: Anlagenübersicht, Einliniendiagramme, Zustandsbewertung, Alarme, Historie, Rollen, Remote-Zugriff und definierte Schalt- oder Steuerhandlungen.

Damit passt sich GRIDNOW an die Realität industrieller Energieinfrastruktur an: als Kontext- und Serviceebene neben bestehenden Systemen, als übergeordnete Betriebsebene über mehreren Anlagenbereichen oder als „Leitwarte Light“ für PV-Parks, Windparks, Speicher, Filteranlagen, Stationen und dezentrale Energiezellen.

Warum GRIDNOW — und nicht einfach mehr SCADA, Historian oder Cloud-IoT?

Built for industrial reality

Edge-native, protocol-agnostic, observable by default.

  • Leitwarte & SCADA

    Leitwarte und SCADA führen den Echtzeitbetrieb. GRIDNOW erweitert diese operative Sicht um Kontext, Bewertung, systemübergreifende Nutzung und kontrollierte Rückführung von Ergebnissen.

  • Historian & Dashboards

    Historian- und Dashboard-Systeme zeigen Daten und Verläufe. GRIDNOW verbindet Daten mit Assets, Zuständen, Ereignissen, Modellen und kontrollierten Eingriffen.

  • Cloud-IoT-Plattformen

    Cloud-IoT-Plattformen verlagern Daten und Betriebskontext häufig in externe Cloud-Architekturen. GRIDNOW kann lokal, on-premise oder am Edge betrieben werden — die Datenhoheit bleibt beim Betreiber.

  • Keine Leitwarte vorhanden

    In kleineren oder dezentralen Anlagen kann GRIDNOW die Rolle einer schlanken Leitwarte übernehmen: mit Anlagenstruktur, Single-Line-Diagrams, Zustandsanzeigen, Alarmierung, Historie, Remote-Service und definierten Bedien- oder Steuerfunktionen — ohne die Komplexität eines klassischen Leitsystems.

GRIDNOW verbindet diese Welten: lokal betreibbar, herstellerübergreifend, kontextorientiert und rückwirkungsfähig — eine operative Ebene über, neben oder anstelle klassischer Leitsystemstrukturen, je nach Anwendungsfall und Betriebsmodell.

PLATTFORM

Sechs Fähigkeiten, eine Betriebsebene.

Built for industrial reality

Edge-native, protocol-agnostic, observable by default.

  • Organisieren

    Anlagenkontext statt Datenchaos.
    Energieinfrastruktur vom Standort bis zur Messstelle strukturieren — harmonisiert über Modelle und Schemata, bereitgestellt als nutzbare Views für Betrieb, Dokumentation und Services.

  • Integrieren

    Bestehende Systeme herstellerübergreifend anbinden.
    SCADA, Schutztechnik, PQ-Messung, EMS, BMS, Zähler, Sensorik, Wechselrichter, Speicher und externe Anwendungen anbinden — lokal, offen und ohne Hersteller-Lock-in.

  • Modellieren & Steuern

    Aus Daten werden Betriebsmodelle.
    Aus realen und berechneten Werten entstehen KPIs, Zustandsmodelle, Betriebsgrenzen und Steuerparameter — als nachvollziehbare Grundlage für Bewertung, Automatisierung und aktive Eingriffe.

  • Visualisieren & Analysieren

    Zustände sichtbar und bewertbar machen.
    Dashboards, Karten, Einliniendiagramme, Anlagenansichten, KPIs und Ereignisverläufe verbinden Echtzeitdaten, Modelldaten und Anlagenkontext in einer gemeinsamen Sicht.

  • Vernetzen

    Daten kontrolliert bereitstellen.
    Anlagenkontext, Zustände, Ereignisse und Modelle für OT, IT, Anwendungen und externe Systeme bereitstellen — über offene Schnittstellen und mit klarer Datenhoheit.

  • Zusammenarbeiten

    Betreiber, Partner und Dienstleister auf denselben Stand bringen.
    Alarme, Historien, Dokumentation und Serviceinformationen im gemeinsamen Kontext nutzbar machen — für Remote Support, Helpdesk, Wartung, Audits und technische Entscheidungen.

NUTZEN

Was sich für Ihre Organisation ändert.

Built for industrial reality

Edge-native, protocol-agnostic, observable by default.

  • Management

    Fundierte Entscheidungsgrundlagen, Investitionsschutz für Bestandsanlagen, Datenhoheit und neue Service-Modelle.

  • Betrieb & Engineering

    Schnellere Störungsanalyse, weniger Tool-Wechsel, bessere Zustandsbewertung und nachvollziehbare Eingriffe.

  • Service & Partner

    Remote Support mit Anlagenkontext statt isolierter Screenshots, E-Mails und unkontrollierter VPN-Zugänge.

  • Dezentrale Anlagenbetreiber

    Schlanke Betriebsführung für Anlagen ohne klassische Leitwarte: zentrale Übersicht, Remote-Zugriff, Alarmierung, Dokumentation, Historie und definierte Eingriffe — passend für PV-Parks, Windparks, Speicher, Filteranlagen und dezentrale Netzbereiche.

SICHERHEIT & SOUVERÄNITÄT

Gebaut für kontrollierte Betriebsumgebungen.

GRIDNOW ist für lokale, kontrollierte und auditierbare Betriebsumgebungen ausgelegt. Daten können on-premise oder am Edge verarbeitet werden, auf Wunsch auch ohne Internetzugang. Rollen, Rechte, Servicezugänge und Datenflüsse bleiben nachvollziehbar steuerbar.

Built for industrial reality

Edge-native, protocol-agnostic, observable by default.

  • Lokal & air-gapped

    Verarbeitung on-premise oder am Edge — auch ohne Internetzugang.

  • Verschlüsselte Service-Kommunikation

    Gegenseitig authentifizierte Service-zu-Service-Kommunikation mit automatisierter Zertifikats-Rotation.

  • Kontrollierter Zugriff

    Rollenbasierte Rechte, auditierbare Servicezugänge und klare Datenhoheit.

  • Offen statt Lock-in

    Offene Schnittstellen, eigene Infrastruktur und exportierbare Daten.

Damit unterstützt GRIDNOW Betreiber bei der Umsetzung von NIS2-Anforderungen an Risikomanagement, Zugriffskontrolle, Nachvollziehbarkeit und sichere Betriebsprozesse.

INTEGRATIONEN

Offen für Ihre bestehende Infrastruktur.

Protokoll-Adapter und Hersteller-Plugins binden bestehende Geräte und Systeme direkt an — und das Portfolio wächst kontinuierlich.

Protokolle & Standards

Modbus TCP/RTUMQTTOPC UAIEC 61850IEC 60870-5-104DNP3SNMPBACnetKNXOCPPSunSpecREST APIs

Steuerungen & Systeme

Siemens S7Allen-BradleyOSIsoft PISQL-DatenbankenKafkaUSV-Systeme

Hersteller-Plugins

SiemensSchneider ElectricJanitzaBenderReinhausenCamille BauerA. EberlePowersideComsysFrakoBelukEESu. v. m.

EINSTIEG

In wenigen Wochen vom Datensilo zur ersten Betriebssicht.

Built for industrial reality

Edge-native, protocol-agnostic, observable by default.

  • 1 — Startpunkt wählen

    Gemeinsam einen konkreten Anwendungsfall definieren: Station, Speicher, PV-Anlage, Windpark, Filter, Netzanschlusspunkt oder Produktionsbereich.

  • 2 — Anbinden & Kontextmodell aufbauen

    Bestehende Systeme integrieren, Daten strukturieren und erste Assets, Zustände, Views und Reports modellieren.

  • 3 — Zur Betriebsebene skalieren

    Nach dem ersten Use Case weitere Anlagen, Services, Analysen und aktive Funktionen ergänzen — bis zur durchgängigen Betriebsebene.

Bereit für den ersten Schritt?

Sprechen Sie mit uns über eine Demo oder einen Proof of Concept an Ihrer Anlage.